Sing from Kobe eröffnet das INTERKULTUR-Veranstaltungsjahr 2026
Musik, Begegnungen und internationale Stimmen in Japan
Mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie von Sing from Kobe 2026 präsentierte die japanische Hafenstadt Kobe offiziell den Auftakt des neuen INTERKULTUR-Veranstaltungsjahres. Vom 15. bis 19. Januar lässt das Festival die Chormusik als gemeinsames internationales Erlebnis lebendig werden und setzt den Ton für die weltweiten Aktivitäten von INTERKULTUR im Jahr 2026.
Die Eröffnung hieß 23 Chöre aus 12 Nationen herzlich willkommen und bringt in den kommenden Tagen die teilnehmenden Sängerinnen und Sänger, Chorleitenden, Jurymitglieder und Gäste in Konzerten, Wettbewerben, Beratungsrunden und für den künstlerischen Austausch zusammen. Von den ersten Momenten an war der Fokus klar: Offenheit, Miteinanderund die verbindende Kraft des gemeinsamen Singens.
Im Namen der lokalen Partner in Japan begrüßten Naomasa Hamada, Vizepräsident der Hyogo Choral Association, sowie Masahiro Kishimoto, Vertreter des Verbandes, die Teilnehmenden und unterstrichen die enge Zusammenarbeit, die dieses Festival möglich gemacht hat. Ihre Worte spiegelten die starke Partnerschaft zwischen INTERKULTUR und der japanischen Chorszene ebenso wider wie die Bedeutung des internationalen Kulturaustauschs.
Für INTERKULTUR richtete der Künstlerische Leiter Johan Rooze ein herzliches Grußwort an das Publikum. Er hob den Chorgesang als Modell für Zusammenarbeit, Zuhören und das gemeinsame Arbeiten an künstlerischen Zielen hervor – Werte, die weit über die Musik hinausreichen und gerade in der heutigen Zeit besondere Bedeutung haben. Sein Dank galt zudem der Stadt Kobe, der Hyogo Choral Association sowie allen Partnern für ihr Engagement und ihre Gastfreundschaft.
Ein besonderer Moment dieser Eröffnungsfeier war die traditionelle Begrüßung in den Sprachen aller teilnehmenden Länder. Sie setzte ein eindrucksvolles Zeichen für die Vielfalt der Stimmen und Kulturen, die bei diesem Festival zusammengekommen sind.
Im Mittelpunkt des Abends stand natürlich die Musik: Chöre aus der Tschechischen Republik, Kanada, der Türkei und Hongkong gestalteten das Eröffnungskonzert mit einem Repertoire, das von Antonín Dvořák und mährischer Volksmusik bis hin zu zeitgenössischen Werken und klassischen Chorstücken reichte. Und so enstand ein erster, eindrucksvoller Ausblick auf die künstlerische Vielfalt, die in den kommenden Tagen zu erwarten ist.
Die feierliche Eröffnung endete schließen mit einem Moment des gemeinsamen Singens, das den Geist dieser Veranstaltung auf emotionale Weise repräsentierte: einander zuhören, gemeinsam atmen und durch die Musik etwas Sinnvolles schaffen.
Als erste INTERKULTUR-Veranstaltung des Jahres 2026 setzt Sing from Kobe einen starken und inspirierenden Auftakt und feiert Chormusik als eine gemeinsame Sprache, die Menschen über Grenzen, Kulturen und Traditionen hinweg verbindet.
Mehr Informationen zu den INTERKULTUR-Veranstaltungen des Jahres findet Ihr auf unserer Website:
