Singen macht glücklich

Singen macht glücklich und gesund

Warum Singen nicht nur für die Ohren gut ist

Deine Stimme

Datenschutzhinweis

Um Videos anschauen zu können müssen Sie den erweiteren Datenschutzbestimmungen zustimmen. Sie können diese Einstellung jederzeit in den Cookie-Einstellungen wieder ändern.

Zustimmen

Die menschliche Stimme ist das am weitesten verbreitete Musikinstrument auf der ganzen Welt, denn des Singens ist jeder mächtig. Die Stimme ist nicht nur ein wohlklingendes Phänomen unseres Körpers sondern vielmehr ein Produkt des Zusammenspiels von Lunge, Muskelaktivitäten, Kehlkopf und dem Ansatzrohr, welches den Klang wahrnehmbar macht.

Gesang ist nicht nur ein Ohrenschmaus. Der menschliche Körper bekommt vielmehr die positive Kraft des Singens zurück! Forschungen zu diesem Thema fokussierten bisher mehr auf die Auswirkungen des Musikhörens, weniger auf die des Musikmachens.

Singen macht gesund und lebendig!

Menschen auf der ganzen Welt vereinen sich unter dem Deckmantel der Musik und bringen ihre Körper ins Schwingen. Das gemeinsame Singen verbindet so sehr, dass sich nicht nur Muskel- und Nervenaktivitäten im Rhythmus der Musik, sondern auch die Herzfrequenzen der Sängerinnen und Sänger aneinander anpassen, wie eine Studie der schwedischen Universität Göteborg zuletzt belegte.

Durch das kontrollierte Ein- und Ausatmen beim Singen werden sowohl Lungenkapazität und Muskulatur als auch das Herz-Kreislaufsystem gestärkt. Dadurch ist der Körper durchgehend mit viel Sauerstoff versorgt, wodurch wir uns wir uns fitter und leistungsfähiger fühlen. Durch das lange Ausatmen beim Singen wird der Herzschlag verlangsamt, Einatmen regt diesen wieder an – und dieser Rhythmus gilt als gesund. Sogar Atemwegsinfektionen werden durch regelmäßiges Singen vorgebeugt.

Singen macht immun!

Wissenschaftler der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main stellten beim Singen sogar einen Anstieg der Abwehrstoffe und von Immunglobulin A fest. Dieser Antikörper wehrt Krankheitserreger ab und ist bei Sängern besonders gut ausgeprägt.

Singen macht glücklich!

Beim Singen werden die Glückshormone Serotonin und Dopamin vermehrt produziert, Stresshormone nehmen hingegen ab. Das Hormon Oxytocin wird intensiviert, d.h. Menschen erleben ein stärkeres Gefühl von Liebe, Geborgenheit und Vertrauen. Genau dieses Gefühl erleben wir auch beim gemeinschaftlichen Singen.

All diese vielen positiven Aspekte, die das Singen in unserem Körper auslöst, sind Argumente sofort los zu trällern, oder nicht?

VERWANDTE NEWS