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50 Jahre Deutsch-Chinesische Beziehungen

INTERKULTUR Präsident Günter Titsch als Experte für Kulturaustausch geladen

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Am 11. Oktober 1972 unterzeichneten die damaligen Außenminister Walter Scheel und Jie Pengfei das Kommuniqué zur Aufnahme der Diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China. Zur Feier dieses Jubiläum wurde INTERKULTUR Präsident Günter Titsch, als Experte für deutsch-chinesischen Kulturaustausch, als Ehrengast geladen.

Bereits seit Beginn der 2000er Jahre pflegt INTERKULTUR Präsident Günter Titsch enge Verbindungen nach China im kulturellen Austausch zwischen den Chorszenen. Mit der Idee der Olympischen Spielen der Chormusik, den World Choir Games, brachte er bereits 2006 zehntausende Sängerinnen und Sänger aus aller Welt nach Xiamen und vier Jahre später erneut nach Shaoxing. Neben den Wettbewerben und Ausbildungsangeboten in der Chorarbeit, stehen für Präsident Titsch vor allem jedoch die nachhaltigen Verbindungen zu den Menschen und der Austausch der Nationen und Kulturen im Vordergrund. Hierfür wurde er 2009 als einer der ersten Europäer von der südchinesischen Hafenmetropole Xiamen zum Ehrenbürger ernannt, ein in China hoch angesehener Titel.

Die Bestrebungen der deutsch-chinesischen Beziehungen von INTERKULTUR wurden von Beginn an tatkräftig durch den ehemaligen Bundespräsidenten und INTERKULTUR Ehrenpräsidenten Walter Scheel unterstützt, der als damaliger Außenminister mit seiner Unterzeichnung am 11. Oktober 1972 den Grundstein für die diplomatischen Beziehungen der beiden Nationen gelegt hat. In Gedenken an diesen Jahrestag wurde Präsident Titsch sowie der ersten Vizepräsidentin Wang Qin die Ehre zuteil auf Einladung der Chinesischen Botschaft in Berlin, dem Generalkonsulat in Frankfurt am Main und der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft den Feierlichkeiten in Berlin, Frankfurt sowie Freiburg beizuwohnen. Im Rahmen dieser Treffen ergaben sich die Möglichkeiten für den direkten Dialog mit hochrangigen Politikern, Diplomaten und Vertreter der Botschaften.

In seinem Grußwort während des Festkonzerts in Freiburg betonte Günter Titsch die Bedeutung des kulturellen Austausches zwischen China und Deutschland. „INTERKULTUR setzt sich bereits seit über 30 Jahren dafür ein, Menschen und Nationen im friedlichen Wettstreit zusammenzuführen und gerade mit der Volksrepublik pflegen wir seit vielen Jahren im kulturellen Austausch vorbildliche Beziehungen. Dabei geht es jedoch nicht nur um Veranstaltungen, Wettbewerbe und Ausbildungsprogramme, sondern, dass die Freundschaft gefördert und das Zusammenleben verbessert wird. Es ist unser aller Aufgabe, daran zu arbeiten, dass die Verständigung zwischen den Nationen besser und dadurch der Frieden wieder gefestigt wird.“

Generalkonsul Sun Congbin betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Kultur und insbesondere der Musik in der Verständigung der Völker. China und Deutschland seien dazu fähig, trotz tatsächlich bestehender Unterschiede hinsichtlich des politischen Systems, der Geschichte, Kultur und Gesellschaft, „ihre Vorzüge gegenseitig zu schätzen und ein harmonisches Zusammenleben zu gestalten. Man muss nur bereitwillig die Differenzen zurückstellen und nach Gemeinsamkeiten suchen.“

Diesen Punkt unterstrich ebenfalls der ehemalige Bundesminister und Vorsitzender der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe Dr. Hans-Peter Friedrich. „Menschen in Europa und Menschen in China müssen sich persönlich näherkommen. Das ist ein wichtiges Ziel“, so Friedrich im Interview vor Ort. „Es ist entscheidend zu sehen, dass Menschen egal in welchem Land und egal aus welcher Kultur, so viele Gemeinsamkeiten haben, die besonders auch in der Kunst und Kultur zum Ausdruck kommen.“ Um die Arbeit für dieses gemeinsame Ziel voranzutreiben, werden weitere Gespräche zwischen Friedrich und Titsch folgen. Titschs Expertise in Sachen Kulturaustausch sei gerade jetzt von großer Bedeutung, da er die großen, pandemiebedingten Herausforderungen der Kulturschaffenden weltweit aus erster Hand kenne.

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