Minoritensaal

(c) INTERKULTUR
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Wettbewerbe, Galakonzerte und Freundschaftskonzerte

Der weitläufig und großzügig ausgestattete Saal verbindet den Reiz historischer Mauern mit der Lebenslust des Barock. Der repräsentative Raum mit sehr guter Akustik eignet sich hervorragend für Veranstaltungen vielfältiger Art und verfügt bei Theaterbestuhlung über 342 Sitze.

Seinerzeit war der Saal das Sommer-Refektorium des Minoritenklosters, also der Speisesaal der damaligen Patres. Im Jahr 1691 beauftragte der große Minoriten-Gönner Johann Seyfried von Eggenberg den italienischen Baumeister Joachim Carlone mit der Errichtung des zweigeschossigen Gebäudes. Im Saal sticht an der Stirnseite das monumentale Gemälde "Speisung der Fünftausend" (J. B. Raunacher d. Ä. 1732) ins Auge.

Die Wände sind mit einer Stuccolustro-Marmorverkleidung und Gemälden versehen. Das beeindruckende Spiegelgewölbe weist prächtige Stukkaturen und Fresken von Antonio Maderni auf. Über dem Haupteingang befindet sich die Lesekanzel, wo einst während des gemeinsamen Mahles der Brüder aus der Heiligen Schrift vorgelesen wurde, um nicht nur den Leib, sondern auch den Geist zu stärken.