1. World Choir Championships - 2. Asian Choir Games

7. - 17. Juli 2009

Mit einer farbenfrohen Eröffnungsfeier und mit drei Paukenschlägen auf riesigen traditionellen Young-go-Trommel und der Botschaft "You are the world!" an die Teilnehmerchöre und  Ensembles aus aller Welt waren am 8. Juli 2009, die 1. World Choir Championships (WCC) in Korea eröffnet worden. Zwei Tage später kam die unerwartete Wende: Die von INTERKULTUR und der koreanischen Provinz Gyeongnam erstmals veranstalteten WCC mussten aufgrund aufgetretener Schweinegrippe-Fälle abgebrochen werden.

Der erste Teil der WCC fand hingegen harmonisch und auf hohem musikalischem Niveau statt. In den Kategorien "Kinderchöre", "Gemischte Chöre", "Sakrale Musik" und "Folklore" konnten die Gewinner des mit bis zu 12.000 Dollar dotierten "Grand Prix der Chormusik" ermittelt werden. Auch bei  den Teilwettbewerben, den 2. Asian Choir Games und den Korean International Open gab es einige Kategoriesieger.

Den "Grand Prix der Chormusik" gewann als Erstplatzierter in der Kategorie "Kinderchöre" der "Mandaue Childrens Choir" mit Chorleiter Dennis Gregory Sugarol von den Philippinen. In den beiden Kategorien "Gemischte Chöre" und "Sakrale Musik" holte sich der US-Chor "University of Louisville Cardinal Singers" mit Dirigent Kent Hatteberg den Grand Prix. Die Gruppe "Cool~a Cappella" unter Leitung von Cool-Jae Huh aus dem Gastgeberland Korea siegte in der Kategorie "Folklore".

Bei den 2. Asian Choir Games gab es folgende Kategoriesieger: die Chöre "Young Voices of the Adventist University of Philippines", "Cool~a Cappella" (Korea), "Bitung City Chorale" (Indonesien) und "Seoul Master Choral" (Korea). Die Kategoriesieger in der Korean International Open Choir Competition waren "Jeju Female Buddhist Chorus" aus Korea, der "Calasiao Childrens Chorus" (Phillippines), "Masan Jeil Girls` Middle School's Chorus" (Phillipines), der "Ssams` Choir" (Korea) sowie der “Blessed Men Mission Choir” (Korea). 

Nach dem Abbruch der WCC bedauerte INTERKULTUR gemeinsam mit den internationalen Juroren nochmals aufrichtig die Geschehnisse in Korea sowie all die Unannehmlichkeiten, die den anwesenden und anreisenden Chören verursacht wurden. INTERKULTUR steht mit den Chören, die durch den Abbruch der Veranstaltung benachteiligt wurden, in engem Kontakt und wird mit allen eine einvernehmliche Lösung finden. 

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