Sängerinnen geben sich die Hand
Internationale Chorszene

„Willkommens- und Begegnungschor“ in Berlin

Ehrenamtliche Sänger und geflüchtete Menschen lernen sich über Gesang kennen

Europa erweist sich derzeit als freundlicher Gastgeber für viele Asylsuchende aus den Krisengebieten der Welt. Die Maßnahmen, die Flüchtlinge herzlich zu empfangen und ihnen eine sichere Zukunftsperspektive zu bieten, dauern an. Integration ist ein Thema, welches uns alle beschäftigt.

Wie schaffen wir eine Brücke zu den Menschen, die verängstigt zu uns kommen und größtenteils unserer Sprache nicht mächtig sind? Über Musik! Musik beziehungsweise Gesang ist die einzige Sprache, die alle Menschen, unbeachtet ihrer Herkunft, verstehen und darüber im Stande sind, zu kommunizieren.

An diesen Aspekt knüpft auch der in Berlin ansässige ehrenamtliche Verein „Leadership Berlin - Netzwerk Verantwortung“  an und ruft derzeit einen Projektchor ins Leben, der die Grenzen zwischen dem Fremden und dem Bekannten überwinden soll. Ganz nach dem Motto „Gemeinsam Singen bringt Nationen zusammen“ lädt der „Willkommens- und Begegnungschor“ daher alle Sänger und Hobbysänger ein, gemeinsam mit Asylsuchenden zu singen, einander kennenzulernen und einen Beitrag zur erfolgreichen Integration zu leisten.

Die erste Chorprobe fand gestern im Roten Rathaus in Berlin statt. Insgesamt wurden um die 50 geflüchtete Menschen erwartet, die zusammen mit ehrenamtliche Sängerinnen und Sänger bereit sind, den nächsten Schritt in eine hoffnungsvolle Zukunft zu setzen. Die Leitung des Begegnungschors übernehmen Michael Betzner-Brandt (dem Initiator des „Ich-kann-nicht-singen-Chores“ und Juror zahlreicher INTERKULTUR-Veranstaltungen) und Bastian Holze (Gründer und Leiter von TOTAL CORAL und B vocal).

Mehr Informationen zu dem Projektchor finden Sie auf der Website des Vereins „Leadership Berlin - Netzwerk Verantwortung“.

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