Donnerstag, 27. Februar 2014
WCG 2016

Riga übergibt den Stab an Sotchi

Olympiastadt 2014 wird Gastgeber für die 9. World Choir Games 2016

Wo noch vor wenigen Tagen die Athleten um Gold, Silber und Bronze kämpften, treffen sich in zwei Jahren Chöre aus aller Welt und singen ebenfalls um die erhofften Medaillen. Sotchi wird Ausrichterstadt für die 9. World Choir Games 2016 und erlebt damit in zwei Jahren erneut einen internationalen Wettbewerb, der auch als die „Olympischen Spiele des Chorgesangs“ bekannt ist.

Bei der spektakulären Abschlussveranstaltung, bei der auch der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin persönlich zugegen war, waren sich Vertreter der Stadt und IOC-Präsident Dr. Thomas Bach vor rund 40.000 Zuschauern einig: Sotchi hat bei dieser Veranstaltung alles erfüllt, was versprochen war!

Einen Tag später löste die Stadt Sotchi noch ein weiteres Versprechen ein: Der Oberbürgermeister der Stadt Sotchi, Anatoly N. Pakhomov, und INTERKULTUR-Präsident Günter Titsch unterzeichneten einen gemeinsamen Vertrag über die Durchführung der 9. World Choir Games in 2016. Vorausgegangen waren freundschaftliche Gespräche mit hochrangigen Persönlichkeiten der Russischen Regierung, u.a. mit der Vize-Ministerpräsidentin der Russischen Föderation, Olga Yurievna Golodets, und dem stellvertretenden Kulturminister Aristarkhov Wladimir Wladimirowitsch. „Ich bin sehr erfreut, dass nicht nur die Olympiastadt Sotchi, sondern auch die Regierung der Russischen Föderation die Chorspiele 2016 von INTERKULTUR voll unterstützen werden, und somit der russischen Bevölkerung eine neue Begegnungsstätte für einen internationalen Kulturaustausch bieten“, betonte Günter Titsch bei der Pressekonferenz.

Die 8. World Choir Games 2014 finden vom 9.-19. Juli 2014 in Riga statt, 490 Chöre aus 60 Ländern haben sich dafür bereits angemeldet. Bei der Abschlussveranstaltung am 19. Juli wird die Stadt Riga die Fahne der World Choir Games als Symbol für den Olympischen Gedanken an Sotchi weitergeben.

World Choir Games Parade der Nationen (Foto: Ernest Coleman)

Anatoly N. Pakhomov (r.) und Günter Titsch (l.) bei der Vertragsunterzeichnung