Dienstag, 16. März 2010
Treffen in Bejing

INTERKULTUR verbindet Nationen

Deutscher Politiker: Kultureller Austausch durch Chormusik von hohem Wert

Die Arbeit von INTERKULTUR verbindet in beispielhafter Weise Menschen aus aller Welt. Diese Auffassung vertrat der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel in Peking. Das Präsidiumsmitglied der SPD traf am 12. März den ehemaligen chinesischen Botschafter in Deutschland, Ma Canrong, und INTERKULTUR-Präsident Günter Titsch zu einem Meinungsaustausch. Die wirtschaftliche Entwicklung Chinas und insbesondere die kulturelle Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern waren inhaltliche Schwerpunkte der Erörterung. Die Beteiligten sprachen von einer Begegnung in sehr freundschaftlicher Atmosphäre.

Dem hessischen Politiker wurde das breite Spektrum der Aktivitäten von INTERKULTUR nahe gebracht. Die Organisation hat ihren Sitz in Pohlheim, Hessen. Titsch nutzte das Treffen in Peking, um auf den regen kulturellen Austausch durch Chorwettbewerbe hinzuweisen. Dieser solle auch in Zukunft erfolgen und möglichst intensiviert werden.

Die INTERKULTUR-Veranstaltungen und vor allem die World Choir Games tragen nach Darlegung des deutschen Politikers in erheblichem Maß dazu bei, dass sich Menschen aus aller Welt im friedlichen Wettstreit zusammenfinden und diesen gemeinsam erleben können. Es sei beispielhaft, welche Brücken durch die Chormusik gebaut und wie Menschen aus unterschiedlichen Nationen einander näher kommen könnten, betonte Schäfer-Gümbel. „Das verdient auch weiterhin große Unterstützung.“

Die World Choir Games finden bereits zum zweiten Mal in China statt. Im Jahr 2006 wurden sie in der Stadt Xiamen ausgetragen. 2010 trifft sich die internationale Chorcommunity in der südchinesischen Stadt Shaoxing zum größten Chorwettbewerb.

Günter Titsch begin_of_the_skype_highlighting     end_of_the_skype_highlighting, Thorsten Schäfer-Gümbel, Ma Canrong