Über INTERKULTUR
KulturPreis Europa 2006
"Kultur schafft Toleranz – Frieden stiften mit Kultur". Diesem Motto die Arbeit zu widmen, auf dem Gebiet des Chorgesangs Begegnungen von Menschen aus aller Welt zu schaffen, die sich untereinander in friedlichem Wettbewerb messen, ist ein bedeutender Verdienst, den der Förderverein Interkultur in vielen Veranstaltungen über weit mehr als eine Dekade erworben hat.
Darunter spielt die Initiierung und Durchführung einer Olympiade der Chormusik, der WORLD CHOIR GAMES heute und aktueller denn je eine gewichtige Rolle: Die Kultur, und darunter die Musik, ist ein völkerverbindendes Element, ein Mosaikstein im farbigen Gebilde einer Weltkultur, förderungswürdig und wertvoll in der Gesamtheit des kulturellen und sozialen Erbes jedes einzelnen Staates, das es einzubringen, zu integrieren und zu nutzen gilt, besonders, da geistige, kulturelle und soziale Aspekte, die zur Verwirklichung dieser Idee führen, gefährdet sind, weil nationale Egoismen diese Gemeinschaft als Ganzes ignorieren.
Es ist mir eine besondere Freude und Ehre, einbringen zu können, dass der Förderverein Interkultur, vertreten durch den Präsidenten Günter Titsch, mit dem KulturPreis Europa 2006 ausgezeichnet wird.
Seit 1993 wird der KulturPreis Europa ausgelobt. In die Folge der Preisträger mit Annemarie Renger, deutsche Bundestagspräsidentin, Prof. Dr. Helmut Zilk, Bürgermeister u. Landeshauptmann Wien, Prof. Dr. Dr. Dimitris Th. Tsatsos, Staatsrechtler aus Griechenland, Johannes Rau (Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen/Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland), 3sat, das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm von ZDF, ORF, SRG und ARD, (D,A,CH), Theater in der Josefstadt, Wien und US-Autor Jeff Baron, Istanbul Foundation for Culture and Arts (Türkei), European Broadcasting Union/EUROVISION (CH), Budapest Frühlingsfestival (HU) und Minister Hans-Dietrich Genscher (D), reiht sich lückenlos der Preisträger des Jahres 2006 ein.
Diese Auszeichnung wird durch das KulturForum Europa verliehen an Persönlichkeiten, die unter Einsatz ihrer ganzen Kraft dazu beitragen, dass auch andere wahrnehmen, dass die Idee Europa eine Chance bedeutet, das Modell friedlichen Zusammenlebens vieler verschiedener Menschen zu sein, deren Verschiedenheit als willkommenes Potential, als Mitgift gesehen wird, als Möglichkeiten, die bei der Lösung der vielfältigen anstehenden Probleme nützlich sein können und nicht etwas Angsterzeugendes, Fremdes, das es zu vernichten gilt.
Europa und der olympische Gedanke des Friedens bilden eine Einheit, zu der der Förderverein Interkultur ein gewichtiges Basiselement dieser europäischen Zielsetzung für die Welt ausmacht.
Dieter Topp
Präsident KulturForum Europa

