Über INTERKULTUR
Der Himmel steht offen
INTERKULTUR: Ein "Global Player" der Chormusik
Spannung und Jubel, Triumph und Freudentränen, Erfolgsrausch im Team und ein Bad in der grandiosen Stimmung des Saals – "Heaven is open" lautet der treffende Titel eines Films über die "World Choir Games". Was Tausende junger Menschen beim größten Chorwettbewerb der Welt erleben, geht weit über die Freude am Singen hinaus. Sie alle teilen unvergessliche Momente großer Emotion und Faszination: die Begegnung verschiedenster Kulturen der Erde auf den Flügeln der Musik.
Die Organisation, die solches möglich macht, heißt INTERKULTUR und wird von dem Gedanken getragen, Menschen aller Länder, Kulturen und Weltanschauungen im friedlichen Sanges-Wettkampf zusammenzubringen. Günter Titsch, der den Verein im Jahr 1988 mit dem 1. Internationalen Chorwettbewerb in Budapest ins Leben rief, war von Anfang an überzeugt von der Macht seiner Idee, "Brücken der Begegnung" zu schaffen. Das verbindende Element der Begeisterung für den Chorgesang lässt Vorurteile verschwinden, öffnet Augen und Türen für Freundschaften und schafft ohne Vorschrift und Ideologie ein lebendiges, friedliches Miteinander über die Musik hinaus. So wurde INTERKULTUR schon bald zur Top-Adresse für musikalische Großereignisse in globalem Rahmen – vom Chor bis zu Musikensembles und Volkstanzgruppen. Dem Verein gehören nicht nur wichtige Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik vieler Nationen an, sondern vor allem Chöre und Orchester, Verbände und Kultur-Organisationen: Im "World Choir Council", einer Art UNO des Chorgesangs, sitzen Vertreter aus mehr als 90 Ländern. Sie repräsentieren nicht weniger als 120.000 Chöre mit 4,8 Millionen Sängern im weltumspannenden Netzwerk von INTERKULTUR. Mit Büros und Repräsentanten in vielen Ländern ist der Verein weltweit präsent und wird von Kultusministerien, Städten und zahlreichen Organisationen unterstützt.
Ein "Qualitätssiegel" für Fairness und Qualität
Die World Choir Games – orientiert an der antiken olympischen Idee – bilden das Kernstück der INTERKULTUR-Events. Sie finden alle zwei Jahre in immer wieder neuen Partnerstädten der Welt statt. Ähnlich wie im Sport kämpfen die Sänger für ihre Nation in etwa 20 verschiedenen Disziplinen um goldene, silberne und bronzene Medaillen vor allem jedoch um die begehrte Auszeichnung "Champion der World Choir Games". Ob Kinder-, Frauen- oder Männerchöre, Folklore-, Jazz- oder Gospel-Gruppen – alle erhalten eine unparteiische und sachliche Beurteilung durch ein internationales Team von Juroren. Diese arbeiten nach einem fein strukturierten Wertungssystem, das INTERKULTUR unter dem Gütesiegel "MUSICA MUNDI" über viele Jahre lang entwickelt hat und das für höchste Qualität und Fairness bürgt. Dennoch sind die Veranstaltungen nicht nur für Spitzenchöre, sondern für alle Chöre der musikalischen Basis offen. Insgesamt kamen mehr als 6.600 Chöre mit über 290.000 Choristen aus 100 Nationen bei bisher über 125 INTERKULTUR - Veranstaltungen zusammen.
Eine alte Kunst wird neu geboren
Kein Zweifel, das Singen im Chor, eine der ältesten musikalischen Traditionen der Welt, wird wieder modern: 70 Prozent der Teilnehmer der letzten World Choir Games waren unter 27 Jahre alt! Die jungen entdecken – oft unterstützt von erfahreneren Sängern – eine neue, vielfältige Welt des Chorgesangs: heiter, offen, lustvoll und mit unbändigem Spaß am Team-Erlebnis. Die internationalen Chor-Plattformen, die INTERKULTUR den Sängern bietet, nehmen diese Entwicklung auf: Hier werden Klischees und Vorbehalte buchstäblich in Luft aufgelöst. Bei Begegnungskonzerten, Wettbewerben und Festivals wachsen der Respekt vor und die Kenntnis über andere Kulturen und damit eine neue Qualität der gemeinsamen Zukunft in einer enger zusammenrückenden Welt.
Der Erfolg der Sänger – ein Gewinn für alle
Folgerichtig endet die Aktivität von INTERKULTUR nicht bei den World Choir Games. Neben einer Vielzahl regionaler Wettbewerbe und Festivals organisiert der Verein auch kontinentale Ereignisse wie die European und Asian Choir Games. Fortentwicklung und ständige Verbesserung im Sinne der Teilnehmer und Partner gehören zu den selbst auferlegten Qualitätsmaßstäben, denn nicht zuletzt verantwortet INTERKULTUR auch den Erfolg seiner Partner an den Veranstaltungsorten: Bei den World Choir Games in Graz registrierten Stadt und Umland eine herausragende touristische Wertschöpfung. Dazu kommen beachtliche Imageeffekte durch die internationale Berichterstattung und die weltweite mediale Aufmerksamkeit.
Während INTERKULTUR mit Veranstaltungen in Deutschland, Österreich, Republik Korea, Indonesien, Israel, Italien, Malta, Spanien, Tschechische Republik, Schweden, Ungarn, Malaysia, Vietnam, China und USA zum unübersehbaren Faktor des internationalen Kulturaustauschs wird und mehr und mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt, treibt den Gründer bereits die nächste Vision zu neuen Ufern: Präsident Günter Titsch möchte seinen Wettstreit nach olympischem Gedanken mit den Olympischen Spielen der Sportler verbinden und am selben Ort stattfinden lassen. In der Tat werden beide Ideen von den gleichen Idealen getragen: Das Ringen um den Siegeslorbeer im fairen Wettkampf und gegenseitigen Respekt, ungeachtet von Herkunft und Weltanschauung. Ein Miteinander der Chor- und Sportjugend der Welt wäre sinnvoll und durchaus denkbar – eine Utopie, zum Greifen nahe.


