Bundesverdienstkreuz an Günter Titsch

Am 18. Dezember 2012 erhielt Günter Titsch das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen einer Feierstunde in Wiesbaden überreichte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier dem INTERKULTUR-Präsidenten diese Auszeichnung.

Bouffier stellte die „Leidenschaft“ des INTERKULTUR-Präsidenten für die Musik, insbesondere für den Gesang und die Förderung der Chormusik im internationalen Maßstab heraus. Diese Passion, betonte Bouffier, habe Titsch bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten auf die Idee gebracht, Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen einander näher und in einen unmittelbaren Austausch zu bringen.

Bouffier würdigte Titsch als einen „musikalischen Botschafter unseres Landes“. Sein Engagement für Kultur und Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland sei das zentrale Motiv für die verliehene Auszeichnung. Mit großem Einsatz und Fleiß habe Titsch seine Vision von einer Zusammenführung der Völker mit den Mitteln der Chormusik erfolgreich umgesetzt. Viele Tausend Musikbegeisterte aus nahezu 100 Ländern seien durch das Lebenswerk von Günter Titsch, vor allem bei den World Choir Games, in friedlichen Begegnungen zusammengebracht worden, resümierte der Ministerpräsident.

Titsch habe durch seine Ideen neue Maßstäbe in der weltweiten Chorbewegung gesetzt, betonte Ralf Eisenbeiß in seiner Laudatio. Ein Visionär wie Titsch verdiene diese gesellschaftliche Anerkennung. Eisenbeiß lobte die Tatkraft, durch die sich den Chorsängern in und außerhalb Deutschlands ein weiterer Horizont geöffnet habe. Das Leitmotiv der World Choir Games „Dabeisein ist die höchste Ehre“ begleite alle Chöre sowie die Mitarbeiter von INTERKULTUR seit jeher. Eisenbeiß ist einer der künstlerischen Direktoren von INTERKULTUR.